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Datei:Frankfurt, Bockenheim, St. Elisabeth.JPG

St. Elisabeth ist eine römisch-katholische Kirche im Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Sie ist Teil des Bistums Limburg und gehört seit dem 1. Januar 2017 zur Pfarrei Sankt Marien.

Geschichte[1] Bearbeiten

Datei:Innenraum Sankt Elisabeth.jpg

Vor dem Bau der Kirche im 19. Jahrhundert hatten sich die Bockenheimer Katholiken mit vielen Notlösungen behelfen müssen, um ihren Gottesdienst feiern zu können. So wurde in kleinen, selbst eingerichteten Kapellen die Heilige Messe gefeiert, wie etwa in der von Bernhard Brentano im damaligen Bockenheimer Schloss. Mit der Ankunft des ersten katholischen Seelsorgers für Bockenheim, Fidelis Müller, wurde die erste eigene Pfarrkirche erbaut nach den Entwürfen von Prof. Georg Gottlob Ungewitter, Kassel. Am 16. August 1868 wurde der Grundstein für die neue Kirche an der Südostseite des heutigen Kurfürstenplatzes gelegt; die Einweihung erfolgte am 16. Dezember 1870 auf das Patronat der Heiligen Elisabeth von Thüringen. Die Kirche wurde im neugotischen Stil erbaut; der Innenraum war durch Säulenreihen in ein Haupt- und zwei Seitenschiffe geteilt. Am 22. März 1944 und am 12. September 1944 wurde die Kirche durch Luftangriffe britischer Flieger zerstört. Aus den Trümmern wurden die Figuren des zerstörten mittelalterlichen Hochaltars geborgen. Nur der (ausgelagerte) Maria-Schlaf- Altar überstand alles unbeschadet. Der Wiederaufbau begann 1948 auf den Trümmern der zerstörten Kirche nach Plänen von Hermann Mäckler, und am 30. April 1950 wurde die Kirche wieder eingeweiht. 1978-1983 wurden Außenfassade und Turm saniert und 2014/15 der Innenraum neugestaltet.

Maria-Schlaf-Altar Bearbeiten

Datei:Mariaschlafaltar.jpg

Der etwa um 1380 datierte Maria-Schlaf-Altar, eine kunstvolle spätgotische Figurengruppe mit Resten der Originalfassung aus Eichenholz, befindet sich im Seitenschiff der Kirche. Die zwölf Apostel umstehen die sterbende Maria. Christus birgt die Seele der Verstorbenen (kleine Figur) in seinen Händen und trägt sie in den Himmel.


Solaranlage Bearbeiten

Datei:Solaranlagedach.jpg

Auf dem südlichen Dach über dem Seitenschiff befindet sich seit 2002 eine Solaranlage. Die Paneele mit Solarzellen sind auf Edelstahlgestelle montiert, die mit Klammern an die Blechfalze des Kupferdaches geschraubt sind. Zusätzlich sind diese an die hintere Wand gedübelt. Im April 2003 wurde eine Anzeigetafel vor der Kirche montiert, die die aktuelle Energieerzeugung, die Sonneneinstrahlung und die Gesamt-Energieproduktion der Anlage anzeigt.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Kath. Kirchengemeinde Sankt Marien Frankfurt am Main (Hrsg.): Geschichte der Kirchen in Sankt Marien. Selbstverlag, Frankfurt am Main 2017.

Weblinks Bearbeiten

50.1203178.643408Koordinaten: 50° 7′ 13″ N, 8° 38′ 36″ O
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