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Matthias Drexelius ist ein deutscher Verwaltungsbeamter und Politiker (CDU).

Matthias Drexelius ist der Sohn des langjährigen Stadtverordnetenvorstehers in Usingen, Dr. Günter Drexelius. Nach dem Abitur an der Christian-Wirth-Schule 1985 in Usingen machte Drexelius zunächst seinen Abschluss als Dipl.-Finanzwirt an der Hessische Hochschule für Finanzen und Rechtspflege in Rotenburg (Fulda).

Nach einer kurzen Tätigkeit als Sachbearbeiter beim Finanzamt Bad Homburg studierte Drexelius Jura an der Universität Gießen. Nach seinem Abschluss arbeitete er von 1991 bis 1995 für einen Steuerberater in Oberursel. 1997 wurde er als Rechtsanwalt zugelassen und war bis 1998 in einer Frankfurter Kanzlei tätig.

Drexelius war von 1998 an direkt gewählter Bürgermeister von Usingen.

Bei der hessischen Kommunalwahl 2001 wurde Usingen hessenweit durch eine Panne bekannt. Die Liste der CDU (der bislang stärksten politischen Kraft in Usingen) wurde aufgrund eines formalen Fehlers (die Wahlliste wurde verspätet eingereicht) nicht zur Kommunalwahl zugelassen. In der Folge erhielt die FDP so viele Stimmen, dass deren Liste nicht ausreichte, bis zum Ende der Wahlperiode alle gewonnenen Plätze zu besetzen. Bürgermeister Matthias Drexelius (CDU) musste daher fünf Jahre ohne einen einzigen Parteifreund im Parlament arbeiten. Bei der folgenden Kommunalwahl erreichte die CDU eine absolute Mehrheit der Mandate.

Er wechselte 2010 als hauptamtlicher Erster Beigeordneter zum Planungsverband Frankfurt/Rhein-Main.[1] Nach den verlorenen Kommunalwahlen im März 2011 wurde Drexelius bereits zum Dezember aus diesem Amt abgewählt.[2]

Das Amt des hauptamtlichen Ersten Beigeordneten war mit Besoldungsgruppe B 6 dotiert.[3]

Matthias Drexelius gehört dem Kreistag des Hochtaunuskreises und dem Kreisvorstand der CDU an.

Drexelius und Heiko Kasseckert klagten gegen ihre Abwahl.[4] Seit seiner Abwahl ist er wieder als Anwalt tätig.

Er ist Lehrbeauftragter der Fachhochschule Frankfurt und lehrt im Studiengangs „Public Administration“.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Drei Bürgermeister-Kandidaten - FR vom 30. JANUAR 2010
  2. Vorlage:Literatur
  3. § 4 HKomBesV
  4. Gericht: CDU-Spitze des Regionalverbands kann abgewählt werden

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