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MarieWonder ist eine Metal-Rock-Band aus der Nähe von Frankfurt am Main und wurde 2006 von Max und David Konczewski und Delia Hagenau gegründet. Wenige Monate nach der Gründung stieß Alexander Keil als viertes Mitglied dazu und sie gaben sich selbst den Namen „MarieWonder“, den sie bis heute tragen.

Geschichte Bearbeiten

Max Konczewski und Delia Hagenau begannen ihre Bandkarriere in der Freien Musikschule Rodgau unter der Leitung von Klavierlehrer und Bandcoach Klaus Schrön im Alter von acht und sechs Jahren. Max war zu dieser Zeit noch als Keyboarder tätig. Unter dem Namen „No Fear“ trat die Band auf kleineren Veranstaltungen auf und erarbeitete sich im Rodgauer Umkreis einen gewissen Bekanntheitsgrad. Parallel begann Max' jüngerer Bruder David als Gitarrist in einer ebenfalls von der Musikschule geleiteten Band namens „Terribly Nice“ unter Bandcoach Claudia Jäger seinen Einstieg in die Musikkarriere. Beide Bands traten häufig auf den Veranstaltungen der Musikschule auf, spielten allerdings ausschließlich Cover-Songs. Im Alter von zehn Jahren wechselte Max Konczewski vom Keyboard an den Bass und begann kurz darauf ebenfalls mit dem Unterricht. Sieben Jahre nach der Entstehung von No Fear gründete er, damals in der 10. Klasse, mit vier weiteren Mitmusikern die Band „Club der Brotzeit“, die sich wenig später in „Sesiologes Oroblame“ umbenannte. Die gemeinsame Zeit währte nur sehr kurz, da schnell Differenzen entstanden, als sich Max zum Bandleader aufschwang und damit die anarchistisch stagnierende Struktur der Band zu durchbrechen suchte. Die Band bröckelte, als Sängerin Lori-Jane Marek einen Gig an Silvester organisierte, der Schlagzeuger und Gitarristen gleichermaßen missfiel. Einen Tag vor dem vermeintlichen Auftritt stiegen beide endgültig aus, woraufhin Delia Hagenau und David Konczewski ins Boot geholt wurden. In dieser Konstellation traten sie drei Jahre auf, während derer auch die beiden Projekte „No Fear“ und „Terribly Nice“ aufgegeben wurden, bis sie sich schließlich von ihrer Sängerin trennten und kurz darauf Alexander Keil als Sänger und Keyboarder einstieg.

MarieWonder wurde ursprünglich als Pop-Rock-Band gegründet, die auf Balladen und emotionale Texte setzte. Zuerst war Alexander Keil lediglich an den Backing Vocals und dem E-Piano tätig, bis er sich gegenüber Max Konczewski als Frontsänger durchsetzte. Mit dem Wechsel zum Lead-Gesang blieb auch die pianistische Begleitung auf der Strecke und die Band änderte ihren Stil. Man sah vom Schwerpunkt Klavier ab und konzentrierte sich auf den Rockbereich, der für diese Konstellation passender schien. Max Konczewski trat hierbei noch als federführender Songwriter auf; das Vorbild waren mittlerweile Rockgrößen wie die Red Hot Chili Peppers. Als die Emo-Welle 2007 bei ihm und Mit-Frontmann Alexander Keil angekommen war, verlange man nach der Änderung des Stils und versuchte sich an härterer Musik. Da allerdings keiner von Beiden shouten oder screamen konnte, blieb man bei einer undefinierten Mischung von Rockmusik. Als die Suche nach dem gemeinsamen Nenner erfolglos blieb, trennte sich die Band Ende des Jahres. Delia Hagenau spielte bei einigen Gothic-Bands vor, da sie dort ihren Stil gefunden zu haben glaubte, während Max Konczewski und Alexander Keil ein Singer-Songwriter-Projekt namens „Project Sven“ starteten. David Konczewski widmete sich dem Aufbessern seiner Fähigkeiten an seinem Instrument und spielte bevorzugt im stillen Kämmerchen. Nach einem Jahr der Pause fanden die Vier wieder zusammen und beschlossen, das Projekt „MarieWonder“ neu aufzubügeln. Zunächst wurden alte Lieder wieder ausgegraben, die man allerdings schnell wieder fallen ließ, um sich neuerem Material zu widmen. David Konczewski ergriff die Initiative und ist seither federführender Songwriter im Bereich des Instrumentalen. Erste Lieder wie The Tempest und Kasino Fatal führten die Band auf ihren Weg zu ihrem bis heute unverwechselbaren Gemisch aus Hardrock, Pop und Metal.

Auszeichnungen Bearbeiten

  • 2010: Kulturförderpreis der Stadt Rodgau

Diskografie Bearbeiten

  • 2010: Rodgau Rockt (Sampler)
  • 2011: Kasino Fatal
  • 2013: Human After All

Weblinks Bearbeiten

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