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Wappen Karte
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Lage von Frankfurt am Main
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Universität: Frankfurt am Main
Gründung: 10. September 1955 in Frankfurt am Main
Verband: CV
Eintritt in den CV: 1955
Kürzel: M-F!
Wahlspruch: nunquam retrorsum
Farben: schwarz-gold-rot
Mitglieder: 111 (2012)
Website: www.moeno-franconia.de

Die KDStV Moeno-Franconia zu Frankfurt am Main im CV ist eine katholische, farbentragende, nichtschlagende Studentenverbindung, die 1955 in Frankfurt am Main gegründet wurde und neben ca. 120 weiteren gleichartigen Verbindungen dem Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen (CV) angehört.

Mit ca. 120 Mitgliedern handelt es sich um eine eher kleinere Verbindung innerhalb des CV.

Geschichte Bearbeiten

Da die Aktivitas der KDStV Hasso-Nassovia Frankfurt am Main im CV Anfang der 1950er Jahre eine stattliche Zahl an Mitgliedern vorweisen konnte, wurde bereits am 6. Mai 1950 die K. D. St. V. Greiffenstein (Breslau) in Frankfurt am Main wiederbelebt. Die Mitgliedszahlen der Hasso-Nassovia stiegen ungeachtet dessen weiter an, so dass sie 1955 216 Alte Herren und 107 Aktive vorweisen konnte. Auf Grund dessen hat sich die Hasso-Nassovia auf einem Convent am 22. Januar 1955 dazu entschlossen, eine Tochterverbindung zu gründen.

Der Name sollte K.D.St.V. Moeno-Franconia lauten. Nach Zustimmung des örtlichen Philisterzirkels Moenania und der K.D.St.V. Greiffenstein stimmte die dritte CV-Verbindung Frankfurts K. D. St. V. Badenia Straßburg gegen die Gründung, so dass ein Beschluss der Cartellversammlung in Karlsruhe notwendig wurde. Am 29. Juli 1955 stimmte die Cartellversammlung mit 186 Zustimmungen und zwei Enthaltungen bei 210 Stimmberechtigten für die Gründung der Moeno-Franconia. Zu den Ur-Philistern gehörten Hermann Muth, Fritz Mathie, Willi Born, Eduard Schick, Engelbert Neubauer, Guido Seibert, Kurt Feldmann, Georg Sturm und Wolfgang Muth.

Die Gründung wurde vor den Fahnen und Farben der Hasso-Nassovia am 10. September 1955, in Anwesenheit ihres Altherrenvorstands und der aktiven Chargen als Zeugen, vollzogen. Im Rahmen dieser Zeremonie wurden auch die ersten beiden Füchse rezipiert. Am Abend fand in der Wahlkapelle des Frankfurter Doms der Gründungsgottesdienst statt. Die Festpredigt hielt der spätere Bischof von Fulda Eduard Schick.

In den ersten Jahren der KDStV Moeno-Franconia zu Frankfurt am Main fanden Veranstaltungen in der Räumlichkeiten der K. D. St. V. Hasso-Nassovia und K. D. St. V. Greiffenstein statt. Darüber hinaus wurden Veranstaltungen im Bierkeller der Hotels "Frankfurter Hof" abgehalten. Ab 1956 konnte die Verbindung ihre ersten eigenen Räumlichkeiten im Ratskeller des Römer beziehen. Nach einiger Zeit mussten die Veranstaltungen jedoch wieder bei der Mutterverbindung abgehalten werden. Am 9. Mai 1961 wurde das erste eigene Verbindungshaus in der Bleichstraße 62 bezogen werden. Nach zwölf Jahren musste das Haus auf Grund von Bauvorhaben der Stadt und anderer Investoren verkauft werden. Die Folge war, dass die Veranstaltungen erneut in den Räumlichkeiten der Hasso-Nassovia stattfinden. Diese Situation hatte bis 2003 Bestand. Als neues Verbindungshaus konnte der Eschersheimer Wasserturm bezogen werden.

Im Wintersemester 2008/2009 wurde beschlossen, dass die Seniores der K. D. St. V. Hasso-Nassovia und ihrer Tochterverbindung KDStV Moeno-Franconia als Zeichen ihrer Verbundenheit, das Band der jeweils anderen Verbindung als Amtsband gekreuzt über die Brust tragen.

Das Verbindungshaus Bearbeiten

Datei:Wasserturm1.JPG

Das Verbindungshaus ist der um 1901 erbaute Wasserturm im Frankfurter Stadtteil Eschersheim. Im Turm sowie auf dem umgebenden Grundstück mit Tenne und Bungalow finden die meisten Veranstaltungen statt. Zusätzlich hat die Verbindung Wohnungen in der Nähe angemietet, wo Studenten untergebracht werden.

Aktive Studenten Bearbeiten

Derzeit hat die Verbindung circa 17 Mitglieder als aktive Studenten, die ordentlich immatrikuliert sind oder sich im Referendariat befinden. Gab es seit den 1980er Jahren kaum neue Rezeptionen, so steigen die Mitgliedszahlen seit dem Jahr 2000 wieder stark an.

Bekannte Mitglieder Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

  • Helma Brunck: Studentische Verbindungen in Frankfurt am Main. Kleine Schriften des Historischen Museums. Frankfurt am Main. Band 29. Kelkheim 1986, S. 20, 106.

Weblinks Bearbeiten

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