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Adolf Karl Franz Isbert (* 25. August 1858 in Wiesbaden; † 5. Dezember 1938 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Automobilexperte. Bruder von u.a. Karl Isbert und August Isbert. Seine Tochter war Margot Benary-Isbert.

Nach dem Besuch des Realgymnasiums in Wiesbaden studierte Isbert in Jena, wo er 1886 mit einer Schrift über Acetessigäther promoviert wurde. Anschließend wurde er gerichtlich beeidigter Sachverständiger für das Automobil- und Verkehrswesen bei dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main sowie für die Landgerichtsbezirke Frankfurt, Wiesbaden, Kassel und Hanau.

Er gehörte 1899 zu den Gründungsmitgliedern des Frankfurter Automobil-Clubs, dessen Präsident er von 1920 bis 1934 war[1], war seit 1899 Mitglied im Deutschen Automobilclub, später Automobilclub von Deutschland, sowie Ehrenmitglied u.a. des Hessischen Automobil-Clubs und des Bayrischen Automobilclubs.

Isbert war ebenfalls Mitglied der Obersten Nationalen Sportkommission für den Automobilsport in Deutschland und Inhaber des Roten Adlerordens IV. Klasse.

Schriften Bearbeiten

  • Zur Kenntniss des Acetessigäthers und einiger seiner Abkömmlinge. Wilh. Keller, Giessen 1886. Zugl. Dissertation an der Phil. Fakultät der Universität Jena, 1886.
  • Zehnjähriges Jubiläum des Frankfurter Automobil-Clubs am 22. August 1909 nebst kurzem geschichtl. Rückblick auf die Entwicklung u. Betätigung des Clubs in dem ersten Jahrzehnt seines Bestehens. o.O. 1909.
  • 30 Jahre Auto. Persönliche Erinnerungen. H. Bechhold, Frankfurt am Main 1929.

Literatur Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Historie. Frankfurter Automobil-Club im AvD e.V., abgerufen am 29. März 2014.


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